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Presse

2011

2010

2009

- Angela im Interview mit dem DFB (2011)
- 56km auf dem Weg nach Shanghai (2011)
- arena erneuert Sponsoringvertrag (2011)
- Freiwasserschwimmer im Wechselbad der Gefühle (2011)
- Auf dem Sprung nach Daegu (2011)
- Ludwigshafen: Sportler des Jahres in Mainz geehrt (2011)
- Bronze für Maurer (2010)
- Europameisterschaften: zweite deutsche Medaille(2010)
- Marathon-Königin auf hoher See (2009)
- Bei hohem Wellengang schwimmt Angela Maurer zum Gold (2009)
- Deutsche Schwimmerin holt Gold (2009)
- Angela Maurer holt Gold (2009)
- Angela Maurer Weltmeisterin über 25 Kilometer (2009)
- PDF über Angela (2006)
- Im Wasser werde ich zur Hyäne (2002)
- Irgendwann ziehen nur noch anonyme Badekappen vorbei (2001)
- Erster Titel (2000)
- 200 000 Gauchos feuern Angie an (2000)


 
arena erneuert Sponsoringvertrag mit Open Water-Weltmeisterin

"arena, einer der weltweit führenden Anbieter von Swimwear, verlängert seine Partnerschaft mit Freiwasserschwimmerin Angela Maurer. Die 35-Jährige hält den Weltrekord über 25 km und wird während der nächsten zwei Jahre in arena schwimmen.

Angela Maurer gehört seit zwei Jahrzehnten zur internationalen Open Water-Elite. Sie kann auf eine Reihe beeindruckender sportlicher Erfolge zurückblicken: Neben zahlreichen Weltcupsiegen und Medaillen auf nationalen und internationalen Wettkämpfen ist die viermalige Deutsche Meisterin über 5 und 25 km (1996-2002) auch Deutsche Meisterin über 10 km (2009) sowie Europameisterin über 25 und 10 km (2006).

Während der letzten zwei Jahre zeigte Angela Maurer außergewöhnliche Konstanz in ihren Leistungen: 2009 gewann sie ihren ersten Weltmeistertitel über 25 km in Rom und wurde Zweite in der Weltcup-Gesamtwertung. Zudem wurde sie vom Europäischen Schwimmverband zur Schwimmerin des Jahres 2009 gewählt. Auch 2010 beeindruckte sie mit Silber und Bronze über 25 und 10 km bei den Europameisterschaften in Budapest und einem zweiten Platz im Gesamtweltcup.

Um diese sportliche Konstanz zu gewährleisten, schwimmt Angela Maurer 3.200 bis 3.500 km in einem Jahr. Eine Herausforderung dabei sind nicht nur die zeitintensiven Trainings- und Wettkampfpläne, sondern auch die Vereinbarkeit von Sport und Mutterrolle. Doch die Resultate beweisen, dass Angela Maurer diesen Spagat beherrscht. Und sie hat weitere Pläne: eine Medaille bei Olympia.

'Wir sind sehr stolz, die Partnerschaft mit Angela weiterführen zu können', erklärt Christiane Nothelfer, Geschäftsführerin von arena Deutschland. 'Sie ist eine Ausnahmeathletin. Ihre Ausdauer, ihre Hartnäckigkeit und ihr absoluter Wille, immer wieder beste Ergebnisse in einer der härtesten Sportarten der Welt zu erreichen, zeichnen Angela aus. Zusammen mit Thomas Lurz unterstützen wir das wohl stärkste Freiwasserduo der Welt.'

'Ich freue mich sehr, auch in Zukunft mit arena zusammenzuarbeiten', erklärt Angela Maurer. 'Mit den neuen Powerskin Open Water-Anzügen fühle ich mich bestens gerüstet - auch im Hinblick auf London 2012.' "

(Tolentino/Italien, 7. Februar 2011)
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Im Wasser werde ich zur Hyäne

"Die dichten blonden Haare fallen in sanften Locken auf die Schultern. Schüchterner Blick, leise Stimme, zierlicher Körperbau, 58 Kilo, 1,72 Meter.
Das ist Angela Maurer (27) an Land.

Aber es gibt noch die andere Angela Maurer, die Langstreckenschwimmerin. Die Hyäne, die Furie, wie Sie selbst sagt. Treten, schlagen, kratzen, zerren gehören für sie und ihre Gegnerinnen ebenso zum Sport wie Kraultechnik und Ausdauer.

'Unser Sport ist ein Lebenskampf. Um die Beste zu sein, muss man sich durchsetzen können. Im Wettkampf kommt mein zweites Ich zum Vorschein. Ich bin ein typischer Löwe: privat eine schnurrende Katze - nur wehe dem,
der mir ins Gehege kommt...'

Die 27-Jährige ist seit dem Rücktritt von Peggy Büchse Deutschlands stärkste Frau im freien Gewässer. Bei der EM im Juni schwamm sie über 10 km zur Silbermedaille, den Weltcup gewann sie vorzeitig, nächste Woche geht es bei der WM in Sharm el Sheik (Ägypten, ab 23. September) über 5, 10 und 25 Kilometer um Gold.

'Im Sport ist es doch wie im normalen Leben', erzählt Angela Maurer.
'Frauen lästern gern, sind biestig. In ihrem Konkurrenzkämpfen geht es ums bessere Aussehen und mehr Aufmerksamkeit. Und was sich an Land unter-
schwellig abspielt, lässt sich in unserem Metier im Wasser offen ausstragen.' Am besten bei den Massenstarts und Positionskämpfen.
Nicht immer bleibt es bei oberflächlichen Verletzungen:
'Es gab sogar schon Rippenbrüche.'

Regelverstoße werden zwar mit Gelben und Roten Karten geahndet.
Doch meistens bleiben sie den Kampfrichtern in den Beibooten verborgen, weil der Nahkampf wie im Wasserball unter der Wasseroberfläche stattfindet.

Vier bis sechs Stunden täglich übte Angela Maurer zuletzt im Hallenbad.
Nach Plänen ihres Trainers und Schwagers Axel Mitbauer.
Reine Ausdauer: rund fünf Stunden braucht sie für die 25 Kilometer im Wettkampf. Und doch ist das fast Erholung gegenüber den Strecken im Weltcup: Nur ungern erinnert sich Angela Maurer an einem Weltcup über
42 Kilometer in der Nähe von Montreal (Kanada): 'Ich gewann in fast neun Stunden. Dabei war die psychische Qual schlimmer als die körperliche.
Ohne meinen Bruder Andreas, der aus einem Begleitboot auf mich einredete, hätte ich nach acht Stunden trotz Führung aufgehört. Ich war am Ende.
Ein Einbruch im Kopf. Ich brüllte: scheiße, ich habe keinen Bock mehr.'

Ihren Sport verflucht Angela Maurer indes nie: 'Ich glaube nicht, dass Franzi schon so viel Aufregendes erlebt hat wie ich.' "

(SportBild, 18. September 2002)
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Irgendwann ziehen nur noch anonyme Badekappen vorbei

"Fünf Stunden in 19,4 Grad kaltem Wasser sind nicht angenehm, auch wenn es nach dem Reglement sogar nur 14 Grad sein dürften. Neoprenanzüge, die warm halten und Auftrieb geben, sind nicht zugelassen.

Langstreckenschwimmer leben mit der Kälte, doch sie lieben sie nicht.
Als sich die 16 Athleten am Freitag vormittag gegen elf Uhr in den kühlen Badesee stürzen, läuft ihnen ein sichtbarer Schauer über die Rücken, sie ahnen wohl, dass nicht alle das Rennen durchstehen werden. Die Frauen starten fünf Minuten nach den Mämnern, schnell haben sich beide Gruppen den Blicken am Ufer entzogen. Vier leuchtendorange Schwimmbojen begrenzen den 1250 Meter langen Rundkurs. Die Kampfrichter haben sich auf Elektrobooten und zwei künstlichen Inseln verteilt, auch die Lebensretter sind im Einsatz. Nach einer Stunde bekommen sie zum ersten Mal etwas zu tun. Eine Holländerin leidet unter Krämpfen und wird aus dem Wasser gezogen.

Fünf Stunden schwimmen geht an die Substanz, das Wasser entzieht dem Körper unerbittllich die Wärme, die Ausdauerleistung ist enorm.
Erste Untersuchungen legen nahe, dass Ausdauerschwimmer in kaltem Wasser bis zu 1500 Kalorien pro Stunde umsetzen, das ist mehr als bei Marathonläufern, die als "Spitzenverbrenner" unter Ausdauerathleten gelten. Nach jeder Runde steuern die Schwimmer ihre Verpflegungsboote an, die an einem Steg festgemacht sind. Betreuer reichen Bananen, Kohlehydrategels und Getränke. Immer mehr Schwimmer zollen den Verhältnissen Tribut.

Auch Andre Wilde, der Rostocker, der vergangene Woche in Potsdam über zehn Kilometer gewann. Der erfahrenste Deutsche, der 35 Jahre alte Lehrer Christoph Wandratsch aus Burghausen, hat sich am neuen Schwimmanzug wundgescheuert, und Peggy Büchse hatte schon angekündigt, nach zehn Kilometern auszusteigen, weil sie bei der WM diese Strecke nicht schwimmen will. Nur neun von 16 Startern bleiben bis zum Ende im Rennen."

(FAZ, Juli 2001)
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Erster Titel

"Riesen Erfolg für Wiesbadens Angie Maurer. Die Vize-Europameisterin kraulte bei ihrem ersten Weltcup-Start in Santa Fe (Argentinien) gleich zum Sieg, hängte im 63-km-Rennen ihre deutsche Rivalin Büchse locker ab.
Jetzt darf Angie auch in Rosario und Parana starten."

(Bildzeitung, 08. Februar 2000)
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200 000 Gauchos feuern Angie an

"Es ist das härteste Langstrecken-Rennen der Welt. Der Wahnsinns-Marathon im Rio Parana (Argentinien). 88 Kilometer quälen sich die Schwimmer durch die braunen Fluten. Mittendrin im Gewühle: Die Wiesbadener Geschwister Angela (24) und Andreas Maurer (20). Angefeuert von 200 000 Gauchos an der Strecke. Ich werde das durchstehen und gewinnen, tönt Angie.
Für die Deutsche 25-km-Meisterin gehts bei der Wasserschlacht um die verlorene Weltcup-Führung. Die hatte ihr letzte Woche die Rostockerin Britta Kamrau weggeschnappt. Auch Peggy Büchse war vorbeigezogen."

(Bildzeitung, 18. Februar 2000)
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